Ein noch junger Japaner namens Koichiro Akimoto hat die HiFi-Technologie neu durchdacht und in verschiedenen Bereichen vielversprechende Ansätze für neue Lösungen gefunden. So entwickelte er etwa Lautsprechertreiber, deren Schwingspule im Öl schwimmt und ohne jede mechanische Zentrierung an beiden Enden auskommt. Nur die Schwingspulendrähtchen stellen noch eine mechanische Brücke her.

Auf ähnliche Weise näherte er sich dem Thema Tonarm für analoge Laufwerke. Seine Lösung: „Rigid Float“ , ein in Öl floatendes Tonarmlager, das die horizontale und vertikale Lagerung in einem Punkt vereint. Auch hier gibt es nur die Signal-Litzen der Tonarm-Innenverkabelung als einzige Verbindung zur Außenwelt.

Der Ansatz ist sofort einleuchtend, denn das Ölbad entkoppelt den Tonarm optimal von allen Einflüssen der Außenwelt und dämpft gleichzeitig die durch den Abtastvorgang entstehenden Resonanzen in idealer Weise. Es ist klar, dass hier viel Geduld und Akribie notwendig war, um die optimale Balance aller Komponenten zu finden.

Damit nicht genug, denn Akimoto san stellt auch die seit Jahrzehnten gängige Ingenieurmeinung hinsichtlich der Abtastverzerrungen in Frage und stellt den gängigen gekröpften Tonarmen einen völlig geraden Drehtonarm entgegen. Die Vorteile dieser Lösung kann er auch physikalisch eindrücklich begründen, ebenso wie die Nachteile der gekröpften Arme mit Antiskating-Einrichtungen.

Bei der Tonarmlänge zeigt sich Akimoto san tolerant und bietet gleich drei Versionen an: 7 Zoll, 9 Zoll und 13 Zoll. Die Arme sind mit einer massiven eigenständigen Basis versehen, die in sich um 20mm höhenverstellbar ist und 3 verstellbare Spikes aufweist, mit denen man den Tonarm mit Hilfe der fest eingebauten Libelle optimal ausrichten kann. Da die Arme im allgemeinen wohl eher neben dem Laufwerk platziert werden müssen, können sie durch optionale Untersätze als Ergänzung zu jedem Laufwerk kombiniert werden.